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Die Kolonisierung des Weltalls ist nicht einfach. Da Geld das Universum regiert und die Besiedlung
seitens der Föderation nur spärlich kontrolliert wird, sehen sich manche Konzerne geradezu
genötigt, illegale Aktivitäten zu starten. Also folgt mit der Kolonisierung auch der Anstieg der
Kriminalität - und hier kommt ihr ins Spiel: Ihr gehört zu einer mutigen Spezialeinheit und
kämpft als Bolt Logan gegen den verbrecherischen Abschaum!
Der erste Auftrag führt euch auf den Planeten Estrella, wo Drogen für Super-Soldaten hergestellt
werden. Ein wirklich böses Vorhaben und deswegen muss jetzt für den interstellaren Frieden
geballert werden. Klingt langweilig? Ist es auch, denn die Story erzeugt höchstens den Hauch einer
Stimmung, weil sie mies präsentiert wird alles wirkt zu bekannt und wahre Höhepunkte bleiben auf
der Strecke. Nur wenige Momente bleiben im Gedächtnis kleben, darunter die Begegnung mit bizarren
Dinosaurier-Kreaturen.
Einmal Shooter-Standard ohne Beilagen!
Im Gegensatz zur Story überzeugen immerhin die Missionen mit sehr viel Abwechslung: So gibt es
pures Ballern, Mini-Schleichereien, Flucht- und Bombenaufträge sowie Stellungskämpfe mit
Truppenmassen. Außerdem dürft ihr euch in Computersysteme hacken und verschlossene Tore öffnen,
was zwar auffällig häufig vorkommt, aber nicht zwingend gemeistert werden muss: In einer Art
Memory sollt ihr meist zwei identische Symbole finden und aufdecken. Ist euch das zu kompliziert?
Dann erledigt einfach alle Feinde in der Umgebung - einer wird schon den Schlüssel haben.
In der Kampagne seid ihr nicht alleine unterwegs. In den großen Außenlevels begleitet euch ein
kleines Team, das eine durchaus solide Figur macht, selbstständig in Deckung geht und Feinde
attackiert. Trotzdem gibt es ab und zu Ausfälle und Inkonsequenzen: Führt euch die Mission in
eines der kargen Innenlevels, gibt euch das Team von draußen Deckung, so dass ihr dort auf euch
alleine gestellt seid scheinbar möchten die Entwickler hier eine Lücke in der künstlichen
Intelligenz kaschieren. Bei den geklonten Gegnern funktioniert die KI ebenfalls recht gut. Und
weil die Feinde nahezu überall in den dichten Wäldern lauern können, kommt ein kleiner Schuss
Taktik ins Gameplay, da ihr die Umgebung (Steine oder Bäume) ein in eure strikt lineare Ballerei
einbeziehen könnt.
Waffen, Fahrzeuge, Multiplayer
Genau wie in Chrome verfügt euer Charakter über eine Schutzpanzerung, die noch weitere Gimmicks
enthält. Es gibt eine Tarnvorrichtung (Schleichmissionen), eine intelligente Zielerfassung, eine
Zeitlupenfunktion,einen praktischen Energieschild sowie einen Muskelstimulator, damit ihr die
teilweise langen Fußmärsche gut und schnell überstehen könnt auf Kosten der Energie. Ein anderes
Mittel gegen die Lauforgien sind die sehr, sehr einfach steuerbaren Fahrzeuge: flinke Buggys,
futuristische Transporter, fette Panzer oder vor Munition nur so strotzende Mechs diese bringen
etwas Abwechslung und Tempo ins Abenteuer. Allerdings ist nichts dabei, was man nicht aus dem
Vorgänger oder anderen Spielen kennt. Ähnlich unspektakulär präsentiert sich das Waffen-Arsenal
mit Pistolen, diversen MGs, Scharfschützengewehren und sonstigen Projektilspuckern, die
stellenweise mit ärmlich klingenden Sounds enttäuschen. Richtig gut geworden ist hingegen die
deutsche Sprachausgabe. Schwach sind wiederum die Text-Briefings während der Ladephasen, denn
liebloser geht es fast nicht mehr keine Sprachausgabe, keine Bilder, keine Stimmung.
Erledigte Gegner hinterlassen typischerweise ihre Ausrüstung. Bloßes Drüberlaufen reicht
allerdings nicht aus, stattdessen müsst ihr ein Inventar-System bemühen und die Munition oder
Waffe per Hand ins chronisch kleine Inventar ziehen. Bei mehr als drei normalen Waffen ist
normalerweise Schluss und mehr als zwei richtig fette Knarren haben ebenfalls keinen Platz also
müsst ihr euch hier entscheiden. Dabei ist das Aufheben durch Anvisieren des gewünschten Items
immer noch zu penibel umgesetzt, um einen Gegenstand wirklich schnell zu fokussieren und ins
Inventar packen zu können. Zur gewöhnlichen Kampagne gesellt sich ein uninspirierter
Multiplayer-Modus: Auf nett und
Und wieder ein Mitglied der Klon-Armee erledigt!
durchgehend fair gestalteten Karten schlagt ihr euch im LAN oder Internet im hinlänglich bekannten
Deathmatch, Team-Deathmatch oder Capture the Flag herum.
Verchromte Kulisse
Nicht nur spielerisch präsentiert sich Chrome als stinknormaler Shooter ohne echte Stärken: auch
die Optik ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Besonders die grob gestalteten Charaktere und die
eckigen Gesichter bzw. Masken fallen negativ auf. Schwach sind ebenfalls die kargen Innenräume
bis auf die spiegelnden Böden sieht alles sehr steril aus. Die Stärke der flotten Engine mit den
langen Ladezeiten liegt in der Darstellung der Außenlevels: dicht bewachsene Wälder und ein
Sammelsurium an Pflanzen sorgen für ein lebendiges Dickicht. Allerdings sieht das Drumherum nur
eine kleine Spur besser aus als im Vorgänger.
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- install the game
- copy crack to install dir.(crack befindet sich im Ordner progam files)
- enjoy the game!!







